Mit THC in D gefahren? Wir lösen Ihr Problem!

Die deutsche Polizei hat bei Fahrzeugen mit österreichischer Nummertafel Röntgenaugen. In D liegt ab 1,0 ng/ml THC im Blut eine „Ordnungswidrigkeit“ vor. Die kostet EUR 500,00 Geldbuße und ca EUR 250,00 für Blutanalytik und sonstige Kosten. Plus ein Monat auf D beschränktes Fahrverbot.

Die Übersendung des EU-Führerscheins (ScheckkartenFS) um ein Pickerl mit durchgestrichenem „D“ anzubringen dürfen die Deutschen nicht verlangen. Das hat das höchste Gericht der EU („Gerichtshof der Europäischen Union“ in Luxemburg) im Fall eines von uns vertretenen Betroffenen am 29.04.2021, C-56/20, entschieden.

Oft kommt zu einem späteren Zeitpunkt eine Aufforderung zur MPU in Deutschland bei sonstigem Dauerfahrverbot in Deutschland. Oder es kommt eine Zuschrift aus Österreich, oder beides. Wir begleiten in diesen Fällen das optimale Vorgehen sodass es auch ohne deutsche MPU nicht zum Dauerfahrverbot in D kommt.

Kateogorie:

Weitere Neuigkeiten

Fahrt unter Cannabiseinfluss Deutschland

Besonders viele in Österreich wohnende Führerscheinbesitzer werden in Deutschland unter Cannabiseinfluss am Steuer „erwischt“. Ein Wert von mehr als 1,0 ng/ml aktives THC im Blut bedeutet in Deutschland Fahren unter Cannabiseinfluss. Die deutschen Behörden verhängen eine Geldstrafe (üblich ca. EUR 700,00 brutto) und ein einmonatiges Fahrverbot. Monate später verlangen sie zusätzlich eine „MPU“ in Deutschland…

Mehr erfahren!

Alkolocks ab 01.09.2017

Bei Fahren unter Alkoholeinfluss nach dem 01.09.2017 gibt es in Österreich die Möglichkeit, die Entziehungsdauer durch eine freiwillige Alkoholwegfahrsperre („Alkolock“) abzukürzen. Voraussetzung ist eine Mindestentziehungsdauer von vier Monaten (also zB erstmaliges Fahren mit 1,2 Promille oder mehr oder erstmaliges Verweigern des Alkotests). Es kann aber nur die zweite Hälfte der Entziehungsdauer durch ein Alkolock abgewendet…

Mehr erfahren!

WhatsApp, Facebook & Co – Fall 2

Fall 2 (2016): Gegen einen jungen Mann wird aufgrund einer belastenden Aussage rechtmäßig eine Hausdurchsuchung angeordnet. Sein Smartphone wird sichergestellt. Bei der Polizei gibt er an, insgesamt vier Mal gegrowt zu haben. Nach Auswertung der Photos durch die Polizei „muss“ er zugeben dass er sieben Mal gegrowt hat. Außerdem „überprüft“ die Polizei zahlreiche Personen mit…

Mehr erfahren!