WhatsApp, Facebook & Co - Fall 3

Fall 3 (2016):  Bei einer Verkehrskontrolle findet die Polizei ca 6 gr Cannabis. Unglücklicherweise ist der Mann in seinen 40igern auch eingeraucht. Er wird zur amtsärztlichen Untersuchung und Blutabnahme mit zur PI genommen. Zwei Wochen später vernimmt ihn die Polizei als Beschuldigten. An sich ist der Besitz von 6 gr Cannabis ein absolutes Bagatelldelikt. Zuerst sagt er, er habe das Cannabis bei einem unbekannten „‚Dunklen‘ nicht ganz ‚Schwarzen‘“ im Bereich des Bahnhofs einer in der Nähe gelegenen Bezirkshauptstadt erworben. Die Polizei macht aber Druck, sodass er letztlich den Ort wo er das Cannabis besorgt hat genau beschreibt. Die Polizei präsentiert ihm ein Foto und er bestätigt dass dies der Verkäufer war. Jetzt will die Polizei sein Handy. Er gibt vor es nicht dabei zu haben. Die Polizei ruft die Nummer und es klingelt in seinem Rucksack. Die Polizei sagt er muss es herausgeben. Er beugt sich dem Druck und übergibt das Handy. Im Polizeiprotokoll steht er habe es „freiwillig“ überlassen. Die „Auswertung“ (weitere lästige Fragen) ergibt, dass er vor Jahren mit seiner Exfreundin auch schon gekifft hat und er außerdem vor ein paar Monaten einem Arbeitskollegen für EUR 20,00 Gras mitbesorgt hat.   

Empfehlung

Solange Prohibition herrscht keine digitalen oder analogen Spuren legen. Alle Hinweise auf schon abgeerntete grows penibel beseitigen. Keine Fotos, keine WhatsApp Chats, keine Bestellungen über Facebook, keine Dokumentationen über Ernteerfolge, nicht schriftlich und schon gar nicht digital usw.