Speichelvortestgeräte

Seit 09.03.2017 kann die Polizei in Österreich legal „Speichelvortestgeräte“ verwenden, „wenn vermutet werden kann“, dass die Person nicht fahrtauglich ist. Wichtig zu wissen: 

Rechtlich sind Speichelvortestgeräte mit „Alkovortestgeräten“ vergleichbar. Es gibt keine Verpflichtung, den Speichelvortest durchführen zu lassen. Wer den Test nicht durchführen lässt, wird von der Polizei zum „Amtsarzt“ zur Untersuchung auf Suchtgiftbeeinträchtigung vorgeführt. Stellt der Arzt eine Beeinträchtigung fest die auf Substanzkonsum schließen lässt muss sich der Betroffene Blut abnehmen lassen bei sonstigen „Verweigerungsfolgen“ (wie bei Verweigerung des Alkomattests). 

Wie verhalte ich mich im Zweifel?

1. Ich wirke am Speicheltest nicht mit.
2. Ich unterziehe mich der amtsärztlichen Untersuchung.
3. Wenn der Amtsarzt meint eine Beeinträchtigung festzustellen, lasse ich mir – über Aufforderung – Blut abnehmen. 

 

Aktualisiert: 12.04.2017